|
|
| Home | Grundstücke | Projekte / Investments |
Villen | Infobox |
| Kontakt: Rolf Halgmann * Tel. +49 521 - 417 49 84 * Email: halgmann@bahamas-investments.com |
|
Long Island, am Wendekreis des
Krebses gelegen, gilt landschaftlich als eine der reizvollsten Inseln des
Bahamas-Archipels. Sanfte, grüne Hügel, fruchtbare Felder mit Bananen- und Ananasplantagen
und flache Salzteiche bieten ein abwechslungsreiches Bild. Die eine Seite der
Insel mit ihren pudrigweißen, scheinbar endlosen Sandstränden, ist umspült vom
ruhigen, türkisblauem Wasser der Karibik, während die andere Seite, geprägt von
der starken Brandung des Atlantiks, mit felsigen Klippen aufwartet. |
Wie der
Name schon sagt, ist diese Insel
lang, das
heißt genau 120 Kilometer. Die maximale Breite beträgt
lediglich fünf
Kilometer. Die circa 3.500 Einwohner leben allesamt in winzigen Orten
entlang
der einzigen Inselstraße. Yuma wurde das Eiland von den einst
hier beheimateten
Lucaya-Indianern genannt. Nachdem Kolumbus mit seiner Flotte hier auf
Frischwassersuche ging, hieß sie auf den spanischen Landkarten
Fernandina zu
Ehren des spanischen Königs Ferdinand II. Das Columbus
Monument,
ein weißes Kreuz auf hoher Klippe, erinnert an dieses Ereignis. Die einheimischen Indianer wurden verschleppt, so dass Long Island lange Zeit unbesiedelt war. Von 1790 bis 1834 gaben die Loyalisten von der nordamerikanischen Ostküste mit ihren Sklaven ein kurzes Gastspiel. Sie errichteten Baumwollplantagen, verließen jedoch die Insel wieder nach der offiziellen Sklavenbefreiung. Einige klägliche Überreste von Adderly's oder Dunmore Plantation sind noch zu besichtigen. Heute verdienen sich die Bewohner ihren Lebensunterhalt mit Fischfang, Gemüse und Obstanbau sowie Viehzucht im kleinen Stil, indem sie auch die anderen Inseln der Bahamas mit ihren Produkten beliefern. |
|
In Deadman's Cay, dem grössten Ort von Long
Island und Heimat der Schwammfischer, zeugen indianische
Felszeichnungen in
einer weit verzweigten, noch nicht völlig erforschten
Kalksteinhöhle von der
Inselgeschichte. Clarence
Town, im Süden der
Insel,
verfügt über zwei Sehenswürdigkeiten: die beiden sich
gegenüberliegenden
Kirchen St. Paul's (anglikanisch) und St. Peter's (katholisch). Beide
wurden
von dem später als Pater Jerome bekannten Pfarrer errichtet. Er
konvertierte
seinerzeit vom anglikanischen zum katholischen Glauben.
|
![]() Auf Long Island befindet sich das wohl größte "Blue Hole" der Bahamas, eine mit Felswänden umgebene, 200 Meter tief ins Meer ragende Höhle, die mitten in einer Bucht des Atlantik wie ein riesiges blaues Loch aussieht. |
Bekannt geworden auf der
touristischen Landkarte ist
Long Island durch die im Norden gelegene Hotelanlage Stella Maris. Sie steht im Eigentum und unter deutscher Leitung und ist ein beliebter Treffpunkt für Taucher, bietet aber auch sonst alle Annehmlichkeiten eines gut ausgestatteten Ferienhotels. Hier besteht zudem die Möglichkeit, Flugstunden zu absolvieren, da die Anlage über mehrere Privatmaschinen verfügt. Stella Maris organisiert schon seit langem die immer beliebter werdenden Tauchgänge mit Haien. Die zahlreichen Riffs und Korallengärten vor Long Island offerieren Tauchern und Schnorchlern jedoch noch viel mehr. Selbst Wracktauchen ist möglich, da bei Conception Island circa 30 Schiffswracks auf dem Meeresboden liegen. |
| Übrigens ist Long Island auch den Seglern ein Begriff. In Salt Pond findet alljährlich am Pfingstmontag die Long Island Regatta statt, ein großes Ereignis, zu dem allerdings ausschließlich bahamesische Boote zugelassen sind. |
| Long Island- ein kleines Refugium abseits der Zivilisation. |
Impressum |